Aktion Spendenübergabe am Karl Marx Monument

Wo?

Karl-Marx-Monument in Chemnitz

Was?

Spende

Für wen?

Unseren Verein

Am 15.10.2024 wurde das Karl-Marx-Monument in Chemnitz zum Ort einer besonderen Spendenübergabe. Vor dem „Nischel“ erhielten der Mittel-Punkt e. V. und der Elternverein krebskranker Kinder e. V. jeweils 10.000 Euro. Diese Spenden stammen aus dem Verkauf einer Spardose, die das berühmte Chemnitzer Denkmal nachbildet. Hinter der Idee steht das Lichtenauer Paar Katja und Anton Süppmayer sowie die Sparkasse Chemnitz.

„Karma – nicht Konto“: Die Motivation der Familie Süppmayer

Katja und Anton Süppmayer, die Initiatoren der Spendenaktion, erklären ihre persönliche Motivation: „Wir sind nicht die, die nur reden – wir handeln. Uns gibt es mehr, anderen zu helfen, als Geld auf dem Konto zu haben“, betont Anton Süppmayer. „Meine Frau sagt immer: ‚Karma – nicht Konto!‘ Er habe selbst bereits eine schwere Krankheit überwunden, und seine Frau Katja ist als Krankenschwester täglich mit Krankheit und Tod konfrontiert.
„Das war unsere erste größere Aktion, und 20.000 Euro sind schon eine schöne Summe, erklärt der Lichtenauer.“ Die Idee zur Spardose entstand gemeinsam mit der Sparkasse Chemnitz, um ein Symbol für Chemnitz mit einem guten Zweck zu verbinden.

„Eine Summe, die sprachlos macht“

Nancy Roßner vom Mittel-Punkt e. V. ist überwältigt von der Höhe der Spende: „Eigentlich macht einen so eine immense Summe ja sprachlos“, sagt sie. „Wir sind immer wieder begeistert, wie viele Menschen unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen und bereit sind, zu spenden. Das ist nicht selbstverständlich. Als es im Frühjahr hieß, dass die Familie Süppmayer und die Sparkasse Chemnitz Spardosen in Form des Karl-Marx-Kopfes vertreiben wollen und unser Verein am Erlös beteiligt wird, freuten wir uns natürlich sehr. Mit einer Summe von 10.000 Euro haben wir allerdings nicht gerechnet. Wahnsinn, was da für uns gemacht wurde.“

„Wir erfüllen Herzenswünsche“

Nancy Roßner beschreibt weiter, wie die Spende verwendet wird: „Wir vom Verein Mittel-Punkt e.V. erfüllen die Wünsche von Menschen mit Handicap oder von schwer Erkrankten, die diese aus eigener Kraft nicht mehr erreichen können.“ Mit der Spende können konkrete Wünsche erfüllt werden, wie etwa die Finanzierung einer Perücke für eine krebskranke Frau oder ein Familienurlaub im Spreewald. „Unser Ziel ist es, unseren ‚Pünktchen‘, wie wir sie nennen, die Möglichkeit zu geben, ihre Krankheit und Sorgen wenigstens für einen Moment zu vergessen.“

„Jeder verkaufte Nischel hilft“

Dr. Michael Kreuzkamp, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Chemnitz, hebt hervor, wie der Verkauf der Spardose Gutes bewirkt: „Jeder verkaufte Nischel kann einem Menschen in einer besonders schweren Situation helfen. Deshalb haben wir auch viele der ersten Editionen für unsere Mitarbeiter gekauft und sie als Geschenk übergeben.“ Die Sparkasse sieht die Spardose als einen konkreten Beitrag zur Unterstützung der Betroffenen.

Fazit: Der Nischel hilft

Die Spendenübergabe vor dem Karl-Marx-Monument zeigt, wie lokale Initiativen konkrete Unterstützung bieten können. Mit den durch den Verkauf der Spardosen gesammelten 20.000 Euro werden Wünsche erfüllt, die Menschen in schweren Lebenssituationen ein wenig Freude und Erleichterung bringen. Der „Nischel“ ist dabei nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt, sondern ein Symbol der Solidarität und des Mitgefühls.